Forstwirtschaft

Die Forstwirtschaftstätigkeiten – sollen sie in den Bergen, Hügellandschaften oder auf dem Flachland ausgeführt werden – gehören zu den schwersten Arbeiten. Das gilt auch für das Donau–Theiß-Zwischenstromland, für das Territorium des Sandrückens, wo 80% unserer Waldgebiete zu finden ist. Anhand der traditionellen Tätigkeiten wird von unserer Gesellschaft die Erneuerung der abgeholzten Wälder fortlaufend durchgeführt und im Auftrag der Eigentümer wird der Waldanbau im Rahmen des Aufforstungsprogramms der Tiefebene auf neuen Gebieten verrichtet.

Als erstes Kettenglied der erfolgreichen Aufforstung und Forsterneuerung produziert unsere Firma hohen genetischen Wert besitzendes Zuchtmaterial von hervorragender Qualität, das die eigenen und äußeren Ansprüche zufrieden stellt.

Die KEFAG GAG ist bei der Pflänzlingszucht für die Forstwirtschaft der Tiefebenenregion bestimmend, hinsichtlich einiger Baumarten – Schwarzkiefer, Silberpappel, Akazie – spielt sie sogar auf Landesebene eine wichtige Rolle. Gegenwärtig werden 11 Zuchtgärten betrieben, 170 ha Land steht zur Nettoproduktion zu Verfügung, 50-60% dieses Gebiets wird gleichzeitig als Mutterfarm für Pflänzlinge genutzt. Das übrige Gebiet wird zum Teil als Brachland belassen, das zur Kontinuität der Produktion notwendig ist, das weitere Teil wird zur Pflanzenproduktion fürs Wild verwendet.

Ein großer Teil der von unserer Gesellschaft bewirtschafteten Waldgebiete ist infolge der Eigentümlichkeiten des Mutterbodens auf dem Territorium des Donu-Theiß-Zwischenstromlandes künstlich angebaut, ein starker Anpflanzungscharakter ist sichtbar. Wir sind auch bemüht, das Verhältnis der einheimischen, in natürlicher Pflanzengemeinschaft auftretenden Arten unter Berücksichtigung der entsprechenden Bodenbeschaffenheit zu erhöhen.

Die Aufforstungen wurden in den vergangenen Jahrzehnten fast ausschließlich auf staatlichen bzw. genossenschaftlichen Territorien durchgeführt. Bis heute hat sich die Lage grundlegend verändert. Der größere Anteil der landwirtschaftlichen Flächen wurde durch Entschädigung und Besitzanteile zu Privateigentum. Es stellt sich heutzutage von den noch als Acker- oder Weideland genutzten, schwache Fruchtbarkeit aufweisenden Sandgebieten immer deutlicher heraus, dass ihre Kultivierung unwirtschaftlich ist. Diese Gebiete können – falls sie sich dafür eignen – aufgeforstet werden, denn für die Anbaupflicht wird dadurch für lange Zeit Sorge getragen, und nach den Investitionen kann auch mit einem bescheidenen Ertrag gerechnet werden.

Die Haupteinnahmequelle unserer Aktiengesellschaft ist die Holznutzung. Jährlich wird durchschnittlich auf 1250 ha Räumung, auf etwa 750-900 ha Altdurchforstung, auf 30 ha Lichtwuchsdurchforstung durchgeführt. Ausforstung wurde in den vergangenen 10 Jahren infolge von Naturkatastrophen wie Windbruch, Schneebruch, Feuerschaden, Pilzbefall notwendig, etwa 500-600 ha große Gebiete waren betroffen.

Innerhalb der forstwirtschaftlichen Tätigkeit unserer Gesellschaft bekommt auch die Zierpflanzenproduktion infolge der schnellen Entwicklung der Gartenkultur und der Autobahn-Aufforstung eine immer größere Rolle.

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